Eine häufig gestellte Frage meiner Kunden: Was ist besser – Kochmesser oder Santoku? Die Antwort darauf fällt natürlich sehr individuell aus. Es kommt auf die persönlichen Kochgewohnheiten und Vorlieben an. Ich möchte deshalb eine kleine Gegenüberstellung machen und die individuellen Stärken der Messer herausstellen. So können Sie selbst am besten entscheiden welche Form Ihnen mehr zusagt.
Kochmesser
Die Standardklingenlänge des Kochmessers liegt bei um die 20cm. Es ist das Universalwerkzeug in der Küche. Der versierte Koch macht fast alles damit. Vom Zwiebeln schneiden, über Gemüsezubereitung bis hin zum Schneiden großer Fleischstücke. Natürlich gibt es für alles auch Spezialisten – kein Messer ist aber so vielseitig wie eben das Kochmesser.
Stärken:
- sehr vielseitig
- sehr handlich
- schlanke Klinge – dadurch wenig Reibung
- spitz zulaufend -Â Spitze dadurch perfekt zum Zwiebeln schneiden
Santoku
Das Santoku, zu deutsch: Messer der drei Tugenden, ist das japanische Pendant zur europäische Kochmesserform. Es ist etwas kürzer (Standardlänge ca.17 cm) ist fast genau so vielseitig und verfügt zudem über eine praktische Zusatzfunktion. Die breite Klinge kann gleich als Palette verwendet werden, d.h. das Schnittgut wird einfach auf die Klinge gepackt und in den Topf oder in die Schüssel befördert. Natürlich kann man das auch mit dem Kochmesser machen – aber eben nicht so gut. Die Breite Klinge sorgt aber auch für mehr Reibung die sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn man größere Stück von Fleisch oder Gemüse schneidet. Zwiebeln lassen sich mit der breiten Spitze nicht ganz so einfach schneiden, aber das ist vielleicht auch eine Frage der Übung.
Stärken:
- vielseitig
- handlich
- Klinge kann als Palette genutzt werden
Schwächen:
- breite Klinge verursacht mehr Reibung
Ihr Matthias Wimmer
Messerspezialist.de

Juni 26th, 2009 at 13:10
Danke für den Beitrag. Jetzt wird mir einiges klarer. Irgendwie dachte ich immer das japanische Messer Santoku heißen und unsere eben Kochmesser…