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Kochmesser oder Santoku?

Gepostet in Allgemein,Kochmesser,Messer am 26.06.2009
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Eine häufig gestellte Frage meiner Kunden: Was ist besser – Kochmesser oder Santoku? Die Antwort darauf fällt natürlich sehr individuell aus. Es kommt auf die persönlichen Kochgewohnheiten und Vorlieben an. Ich möchte deshalb eine kleine Gegenüberstellung machen und die individuellen Stärken der Messer herausstellen. So können Sie selbst am besten entscheiden welche Form Ihnen mehr zusagt.

Kochmesser oder Santoku

Kochmesser

Die Standardklingenlänge des Kochmessers liegt bei um die 20cm. Es ist das Universalwerkzeug in der Küche. Der versierte Koch macht fast alles damit. Vom Zwiebeln schneiden, über Gemüsezubereitung bis hin zum Schneiden großer Fleischstücke. Natürlich gibt es für alles auch Spezialisten – kein Messer ist aber so vielseitig wie eben das Kochmesser.

Stärken:

  • sehr vielseitig
  • sehr handlich
  • schlanke Klinge – dadurch wenig Reibung
  • spitz zulaufend -  Spitze dadurch perfekt zum Zwiebeln schneiden

Santoku

Das Santoku, zu deutsch: Messer der drei Tugenden, ist das japanische Pendant zur europäische Kochmesserform. Es ist etwas kürzer  (Standardlänge ca.17 cm) ist fast genau so vielseitig und verfügt zudem über eine praktische Zusatzfunktion. Die breite Klinge kann gleich als Palette verwendet werden, d.h. das Schnittgut wird einfach auf die Klinge gepackt und in den Topf oder in die Schüssel befördert. Natürlich kann man das auch mit dem Kochmesser machen – aber eben nicht so gut. Die Breite Klinge sorgt aber auch für mehr Reibung die sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn man größere Stück von Fleisch oder Gemüse schneidet. Zwiebeln lassen sich mit der breiten Spitze nicht ganz so einfach schneiden, aber das ist vielleicht auch eine Frage der Übung.

Stärken:

  • vielseitig
  • handlich
  • Klinge kann als Palette genutzt werden

Schwächen:

  • breite Klinge verursacht mehr Reibung

Ihr Matthias Wimmer
Messerspezialist.de

  1. Jonas says:

    Danke für den Beitrag. Jetzt wird mir einiges klarer. Irgendwie dachte ich immer das japanische Messer Santoku heißen und unsere eben Kochmesser…

  2. Klaus says:

    Hallo zusammen,

    ein Santoku ist halt ein Universalmesser uns somit für alle wesentlichen Aufgaben in der Küche zu gebrauchen.
    Santokus gibt es wie auch unsere herkömmlichen Küchenmesser mit Klingenlängen um die 20 cm.
    Einen Vorteil der breiten Klinge möchte ich noch herausstellen: Diese kann man sehr gut mit den Fingerknochen abstützen, und auch deshalb den Wiegeschnitt fast perfekt durchführen.

    Gruß Klaus

  3. Hons says:

    Ich benutzt das Santoku lieber zum Zwiebelschneiden als ein Kochmesser. Der Winkel mit dem dem die Spitze aufliegt/einschneidet ist meiner Meinung nach besser geeignet und die Klinge ist, in der Regel, dünner was das schneiden erleichtert. Das Kochmesser eignet sich generell besser für “härteres” Gemüse wie Karotten etc. und zum “häckseln” von Kräutern da das Messer sich besser “wiegen” lässt.

    Beide ergänzen sich ziemlich gut in der Küche und so stellt sich die Frage nach entweder oder für mich nicht.

  4. Birgit Nagel says:

    Habe gerade in einem österreichischen Zielpunkt (unser Plus) eine “Treueaktion” gesehen. Bin normalerweise keptisch, weil es sich bei solchen Sachen meistens um minderwertige Qualität handelt (WWF, Solingen u.s.). Es gibt für gesammelte Treuepunkte z. B. Santokumesser, die angeblich um 80% billiger abgegeben werden. 2 Stück “Universalmesser, 116 mm , sollen statt angeblich 44,99 € mit 15 Punkten nur 8,99 kosten, was m.E. für 2 so kleine Messer auch schon zu viel ist. Die Messer sollen von einer Fa Thomas kommen, einem Ableger der “renommierten Rosenthal-Gruppe”. Kennen Sie die? Danke und liebe Grüße
    Birgit z.Z. in Wien

  5. Matthias Wimmer says:

    Hallo,

    für 8,99 VK kann man in Deutschland kein vernünftiges Messer fertigen. Firma Thomas ist mir als Messerhesersteller nicht bekannt. Vielleicht sind das günstige Zukäufe aus China die mit Thomas belabelt sind.

    Gruß

    Matthias

  6. Sven Müller says:

    Hallo,

    ich finde es Schade das nach minderwertiger Qualität, der Ort Solingen genannt wird. Ich arbeite als Servicemonteur für Messerschleifmaschinen und bin oft in Solingen bei Wüsthof. Wüsthof sind Qualitativ sehr hochwertige Messer.

    Ich kann mich gerade nicht entscheiden. Ich finde gerade keinen Messerblock von Wüsthof mit einem Santoku der in mein Budget passt und überlege auf ein Santoku zu verzichten.

  7. Matthias Wimmer says:

    Solingen steht natürlich immer noch für gute Qualität. Aber nicht alles was unter dem schmückenden Zusatz “Solingen” verkauft wird, ist auch tatsächlich gute Ware.

  8. klaus says:

    Ich besitze 2 Kochmesser von Carl Wüsthof Solingen . ist aber nicht das Bekannte “Wüsthof” Messer das auch aus Solingen kommt . ist halt immer ein kleiner Unterschied der Schnitthaltigkeit.

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