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Herzlich Willkommen im Küchen-, Koch- und Messerblog von Messerspezialist.de

Geschenktipp: Weihnachtsgeschenke für die Küche

Advent, Advent ein Lichtlein brennt …

Es ist jedes Jahr das Gleiche: Ein Adventstürchen wird nach dem Nächsten geöffnet und es brennen in atemberaubender Geschwindigkeit immer mehr Kerzen auf dem Adventskranz. Spätestens, wenn die dritte Kerze angezündet wird, wird einem klar – Geschenke! Aber woher? Wann? Die wichtigste Frage heißt jedoch meist: WAS? Wenn sich dann langsam die Panik breit macht, scheint es ein Fluch zu sein, dass genau zu Weihnachten scheinbar alle wunschlos glücklich sind. Mehr lesen…

Messer Made in Germany – Güde, Wüsthof und Co go´s Japan

Dass der Rasen beim Nachbarn immer grüner erscheint, ist allgemein bekannt. Ein wenig lässt sich diese Binsenweißheit auch auf Küchenmesser übertragen. Verwundert habe ich mir auf meiner Japanreise die Auslagen in den Geschäften angesehen. Obwohl Japan international als Lieferant hervorragender Schneidwaren geschätzt wird, scheinen die Japaner selbst, sehr an Messern Made in Germany interessiert zu sein. Wüsthof, Dick, Güde, Zwilling und Co haben ihren festen Platz in den Sortimenten der Einzelhändler und somit auch in den Messerblöcken der japanischen Verbraucher. Mehr lesen…

Kochmesser oder Santoku?

Eine häufig gestellte Frage meiner Kunden: Was ist besser – Kochmesser oder Santoku? Die Antwort darauf fällt natürlich sehr individuell aus. Es kommt auf die persönlichen Kochgewohnheiten und Vorlieben an. Ich möchte deshalb eine kleine Gegenüberstellung machen und die individuellen Stärken der Messer herausstellen. So können Sie selbst am besten entscheiden welche Form Ihnen mehr zusagt. Mehr lesen…

Keramikmesser oder Stahlmesser ?

Gepostet in Kochmesser am 11.06.2009
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Eine Frage die recht häufig gestellt wird ist ob man besser ein Keramikmesser oder ein Stahlmesser kaufen soll. Sieht man sich in den einschlägigen Foren um, dann scheint es fast eine Glaubensfrage zu sein. Die einen finden Keramikmesser super, die anderen erkennen klar die Nachteile. Mehr lesen…

Mein Küchenmesser entsteht

Heute ist der große Tag. Unter der Anleitung von Meister Keiichi  soll endlich mein eigenes Küchenmesser entstehen. Die Vorbereitungen sind getroffen. Der Schmied hat einen hervorragenden Dreilagen-Stahl gefertigt und grob in Form gebracht.  Die Griffmacher haben einen klassischen Steckgriff aus Ho-Holz hergestellt. Jetzt gilt es aus dem unscheinbaren Stück Eisen ein glänzendes – superscharfes Küchenmesser zu machen. Das kann nicht so schwer sein, denke ich und mache mich mit meinen Mitstreitern auf den Weg.

Blick in die Werkstadt Mehr lesen…

Roselli Messer: Die Rückkehr der Puukko, Finnenmesser von Heimo Roselli

Als ich das erste Mal ein Messer von Heimo Roselli in der Hand hielt war mir klar, dass ich dieses unbedingt in unserem Sortiment haben möchte. Die robuste und ursprüngliche Klinge, das angenehm in der Hand liegende Maserbirkenholz, der leichte Zundergeruch. Man hatte das Gefühl einen Schatz aus alten Zeiten in den Händen zu halten. Ich musste mehr über das Roselli Messer und seinen Hersteller erfahren und nahm Kontakt mit Meister Roselli aus Finnland auf. Mehr lesen…

Bei den Kochmessergriff-Machern im japanischen Sakei

Gepostet in Allgemein am 08.01.2009

Schon bei meinem Besuch in der japanischen Messerschmiede war ich überrascht, wie wenig sich im Laufe der Zeit an den Produktionsmethoden für Messer geändert hat. Noch mehr verwunderte mich aber der Besuch in einer Werkstatt, die sich auf die Herstellung traditioneller japanischer Steckgriffe spezialisiert hat. Mehr lesen…

Besuch in der Schmiede für japanische Messer

Wenn ich mir früher Bilder und Berichte über die Herstellung japanischer Messer angeschaut habe – war immer auch eine gehörige Portion Skepsis dabei. Das klassische Bild vom Schmied der fast meditativ in einer archaisch anmutenden Werkstadt seinem Tagwerk nachgeht, wollte mir nicht so recht einleuchten. Japan ist ein hochtechnisiertes und modernes Land. Schlagworte wie Lohn-Stückkosten, Rationalisierung, Automatisierung können doch nicht spurlos am Messerhandwerk vorbeigegangen sein. Ich erwartete also ein kleines aber hochmodernes Werk – wo man uns erklärt wie man nach altem Brauch – aber mit modernster Technik Messer schmiedet.

Falsch. Es gibt sie tatsächlich. Schmieden wie die von den Brüdern Ebuchi. Kleinste Werkstädten mitten in der Stadt. Wir betraten einen Raum von vielleicht 30m² – voll mit verschiedenen Federhämmern und natürlich der Esse. Der Meister stand in einem Loch – den Blick auf das glühende Metall gerichtet. Gab hier etwas Luft und da etwas Kohle hinzu. Plötzlich geht alles ganz schnell. Der glühende Stab wird der Esse entnommen und mit gezielten Schlägen unter dem Federhammer bearbeitet. Das aus dem Rohling einmal eines der weltweit besten Küchenmesser entstehen soll, ist jetzt noch kaum vorstellbar.

Fasziniert verfolgen wir die weiteren Schritte des Schmiedeprozesses. Schichten werden übereinander gelegt, verbunden durch Hitze, Kraft und “Magic Powder” (Herr Obuchi wollte nicht verraten was es ist). Obwohl der schwere Federhammer die immer gleichen Schläge auszuführen scheint, streckt sich das Metall plötzlich. Es wird länger und länger und nach einigen weiteren Bearbeitungsschritten zeichnet sich wirklich die Form eines Messers ab. Ein Sashimi in diesem Fall. Gebannt schauen wir dem Meister zu. Geduldig beantwortet er unsere Fragen.

Erst jetzt lasse ich den Blick durch die Werkstadt schweifen. Jeder deutsche Arbeitsschutzbeauftragte würde sofort in eine Schockstarre fallen. Jeder Quadratzentimeter ist genutzt. Überall Werkzeuge, Material, Dinge die sich im Laufe das Jahrzehnte ansammeln und nie weggeräumt wurden (wohin auch). Es sieht aus wie einer anderen Zeit entsprungen. Und tatsächlich. Auf Nachfrage erklärt uns der Meister, dass die letzte Änderung die Einführung der Federhämmer vor 60 Jahren war.

Meister Obuchi –san schmiedet ausschließlich die Klingenrohlinge. Die weiteren Arbeitsschritte werden in anderen Werkstätten – von anderen Spezialisten durchgeführt. Ihre Arbeit ist nicht weniger schwierig und anspruchsvoll. Dazu aber später mehr. Über den Absatz braucht er sich im Übrigen keine Gedanken zu machen. In Japan schätzt man diese Messer ungemein und ist bereit fast jeden Preis dafür zu bezahlen.

Matthias Wimmer

Japanische Kochmesser: Zu Besuch bei Japans Messermeistern – Teil 1

Gepostet in Lebensart am 05.11.2008
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Es gibt nur wenig Literatur oder Beiträge die ich noch nicht zum Thema japanische Kochmesser gelesen habe. Theoretisch weiß man dann schon eine ganze Menge über das Thema. Einen richtigen Eindruck erlangt man aber tatsächlich nur vor Ort. Einen echten Meister bei seiner Arbeit über die Schultern zu schauen ist eine unvergleichlich wertvolle Erfahrung.

Im Oktober hatte ich nun die Chance die Produktion von verschiedenen Japanmessern live vor Ort mitzuerleben und besser noch – mein eigenes Messer anzufertigen. Kochmesser.de in Person von Christian Romanowski hat uns diese einmalige Gelegenheit verschafft. Dafür auch noch mal an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön!! Mehr lesen…

Jetzt Küchenmesser kaufen, denn es weihnachtet bald

Es ist Oktober. Herbst und Finanzkrise haben Deutschland fest im Griff. Die Tage werden kürzer und es kommt langsam die Zeit wieder über Weihnachten nachzudenken.

Vielleicht hatten Sie ja die Idee Ihren Lieben dieses Jahr etwas für die Küche zu kaufen. Etwas Scharfes vielleicht. Ein richtig gutes Küchenmesser zum Beispiel. Falls ja – dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Denn jedes Jahr ereignet sich beim Messerkauf für Weihnachten das gleiche Drama. Mehr lesen…